Wasserstoff
Wasserstoff ist das leichteste chemische Element und zugleich das häufigste im ganzen Universum. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sieht in ihm aufgrund seiner Eigenschaften als sauberer und klimafreundlicher Energieträger ein Schlüsselelement für die Energiewende. Die Nationale Wasserstoffstrategie verfolgt neben dem Klimaschutz auch das Ziel, Wertschöpfungspotenziale für eine zukunftsfähige deutsche Wasserstoffwirtschaft zu nutzen. Hierfür wird eine grüne Wasserstofferzeugung aus erneuerbaren Energien angestrebt. Überschüssiger Strom aus regenerativen Quellen kann für die Herstellung von Wasserstoff eingesetzt und somit genutzt werden. Mögliche Anwendungen liegen in verschiedenen Bereichen von Industrie und Verkehr, etwa in der Luft- und Schifffahrt.
Bioabfallvergärung 2.0: Biomethan bietet Potenziale für Kommunen
In Deutschland werden rund 54 Prozent des Bioabfalls in Vergärungsanlagen behandelt. Diese Entwicklung spiegelt einen wachsenden Trend zur energetischen Verwertung wider: Ein zunehmender Anteil der Bioabfälle wird nicht mehr ausschließlich kompostiert, sondern vergoren, wodurch neben Kompost auch Biogas entsteht.
Kommunalabwasserrichtlinie (KARL): Was Kommunen jetzt wissen und planen müssen
Die novellierte EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) stellt die Wasserwirtschaft vor eine große Aufgabe: Um der zunehmenden Belastung von Gewässern durch schädliche Spurenstoffe entgegenzuwirken, müssen Abwässer künftig noch besser gereinigt werden. Betreiber von Kläranlagen sind daher verpflichtet, eine vierte Reinigungsstufe einzuführen.
KOWID-Tagung erörtert nachhaltige Infrastrukturentwicklung
Am 20. Mai 2026 lud das Kompetenzzentrum für öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge (KOWID) zur Tagung nach Leipzig ein. Bei der Veranstaltung ging es vor allem um die Finanzierung und Förderung einer nachhaltigen Infrastruktur. Wie hoch der Bedarf an finanziellen Mitteln ist, verdeutlichen Zahlen der gastgebenden Sächsischen Aufbaubank (SAB): Sie bewilligte 2025 Fördermittel in Höhe von 2,6 Milliarden Euro für Infrastruktur, Wirtschaft und soziale Projekte in Sachsen. Doch der Bedarf liegt höher. Allein für die Energieversorgung werden bundesweit 500 Milliarden Euro benötigt – hier braucht es zunehmend auch privates Kapital.
IFAT Munich 2026: Was kommunale Entscheider jetzt wissen müssen
Die IFAT Munich 2026 zeigte, wie Kommunen diese Transformation bewältigen. Vom 4. bis 7. Mai präsentierten mehr als 3.200 Unternehmen aus über 60 Ländern auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien ihre Strategien und Innovationen für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
Technologische Chancen in der Energiewende
Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache und auch an den Klimaschutzzielen hält die Bundesregierung fest. Forschung und Wirtschaft suchen derweil nach Lösungen: Welche Technologien werden sich künftig am Energiemarkt durchsetzen? Wie stemmen Kommunen die notwendigen, aber massiven Investitionskosten in die Infrastruktur? Eingeladen zum Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Finanzierer hatten KPMG und KOWID e. V. am 5. November nach Berlin und unsere Redaktion war dabei.
Stadtwerke zwischen Transformationsdruck und Versorgungssicherheit
Die Stadtwerke spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle: Sie tragen Sorge dafür, dass künftig klimafreundliche Energie in Haushalten und Betrieben ankommt. Die zahlreichen Herausforderungen dieser Transformation haben sie neben ihrer Kernfunktion als sicherer Energieversorger in Städten und Kommunen zu meistern. – Ein Spagat, bei dem Innovationsgeist, Kooperationswille und nicht zuletzt die Politik gefragt ist.
VKU-Stadtwerkekongress 2025: Energiewende am Scheideweg
Der VKU-Stadtwerkekongress gilt als das Highlight der kommunalen Energiewirtschaft. Zum nunmehr 26. Mal kamen am 30. September und 1. Oktober über 700 Entscheiderinnen und Entscheider der Branche in Mainz zusammen, um sich über topaktuelle Themen auszutauschen und wertvolle Impulse zu gewinnen. Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Katherina Reiche, die zum aktuellen Monitoringbericht des BMWE Stellung nahm.
Öffentlich-Private Partnerschaften in kleineren Kommunen
Daseinsvorsorge ist längst nicht mehr nur Sache der Kommunen. Vielerorts wird die Erbringung entsprechender Leistungen an Privatunternehmen ausgelagert. Als Spezialisten auf ihrem Gebiet können sie Städte und Gemeinden mit Know-how, Innovationskraft und Prozesseffizienz unterstützen. Davon profitieren auch kleinere Verwaltungsstrukturen.
Kommunaler Klimaschutz hat Priorität
Aktuell polarisiert kaum ein Thema in den Medien so sehr wie der Klimaschutz. Seitens der Politik wird die seit Jahren vorangetriebene Energiewende zunehmend kritisiert. Doch wie stehen Städte und Kommunen zu den Signalen der Bundesregierung? Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die meisten Kommunen unbeirrt an ihren Plänen festhalten, ihre Ortschaften und Städte so schnell wie möglich auf die Auswirkungen der Klimaveränderungen vorzubereiten.
Energie aus Sandbatterien: Innovative Lösung zur saisonalen Wärmespeicherung
Sand als umweltfreundlicher Wärmespeicher – mit dieser einfachen, aber innovativen Alternative zur Stromspeicherung lassen sich große Mengen erneuerbarer Energie langfristig nutzen, und das zudem günstig und lokal. Was in Finnland bereits funktioniert, könnte auch in deutschen Kommunen die Wärmewende entscheidend voranbringen.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.