Klimaschutz
Klimaschutz gehört im Wesentlichen zum Umweltschutz. Allerdings liegt beim Klimaschutz der Fokus auf einer Reduzierung von schädlichen Treibhausgasemissionen, um die weitere Erwärmung der Erde zu begrenzen. Dies gelingt einerseits durch ein bewusstes Vermeiden von Emissionen durch entsprechende politische Aktivitäten und Maßnahmen für ein energieeffizientes Leben und Wirtschaften. Andererseits werden im Sinne des Klimaschutzes Gebiete geschützt, die natürlicherweise CO2 binden und umwandeln. Hierzu gehören z. B. Regenwälder, Waldgebiete, Ozeane und Gewässer. Klimaschutz umfasst aber auch Maßnahmen, die Mensch und Umwelt dabei unterstützen, sich an Änderungen des Klimas anzupassen.
BDI-Studie: Circular Economy ist Booster für die Wirtschaft
In einer umfassenden Studie haben der Bundesverband der Deutschen Industrie und die Boston Consulting Group die Kreislaufwirtschaft in Deutschland untersucht. Deren gesamtwirtschaftliches Potenzial ist beachtlich: Bis 2045 könnte sich die Bruttowertschöpfung der Circular Economy von aktuell 60 Milliarden auf 125 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – und das innerhalb der bestehenden Wertschöpfungsstrukturen. Angesichts der wirtschaftlichen Stagnation der vergangenen Jahre sehen die Autoren enorme Wachstumschancen. Kommunen gelten dabei als zentrale Umsetzer.
KOWID-Tagung erörtert nachhaltige Infrastrukturentwicklung
Am 20. Mai 2026 lud das Kompetenzzentrum für öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge (KOWID) zur Tagung nach Leipzig ein. Bei der Veranstaltung ging es vor allem um die Finanzierung und Förderung einer nachhaltigen Infrastruktur. Wie hoch der Bedarf an finanziellen Mitteln ist, verdeutlichen Zahlen der gastgebenden Sächsischen Aufbaubank (SAB): Sie bewilligte 2025 Fördermittel in Höhe von 2,6 Milliarden Euro für Infrastruktur, Wirtschaft und soziale Projekte in Sachsen. Doch der Bedarf liegt höher. Allein für die Energieversorgung werden bundesweit 500 Milliarden Euro benötigt – hier braucht es zunehmend auch privates Kapital.
IFAT Munich 2026: Was kommunale Entscheider jetzt wissen müssen
Die IFAT Munich 2026 zeigte, wie Kommunen diese Transformation bewältigen. Vom 4. bis 7. Mai präsentierten mehr als 3.200 Unternehmen aus über 60 Ländern auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien ihre Strategien und Innovationen für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
Digitale Abfallwirtschaft: Wie Kommunen mit smarten Lösungen Kosten senken und Personal entlasten
Digitale Abfallwirtschaft unterstützt Kommunen mit smarter Routenoptimierung, intelligenten Sammelsystemen und KI-gestützten Anwendungen. Das senkt Kosten, entlastet Fachkräfte und reduziert CO₂-Emissionen.
Kommunale Wärmeplanung: Jena ist Vorbild
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen Städte und Gemeinden ihren CO2-Ausstoß im Gebäudebereich deutlich reduzieren, auch wenn dafür oft finanzielle und personelle Mittel fehlen. Die Stadt Jena geht dabei mit gutem Beispiel voran: Als erste Kommune in Thüringen hat sie eine konkrete Wärmeplanung vorgelegt – in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister.
Resiliente Kommunen auf der IFAT 2026
Kommunen stehen in diesem Jahr auf der IFAT Munich besonders im Fokus: Als zentrale Akteure der Transformation tragen sie wesentlich dazu bei, Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Dazu gehört auch der Aufbau resilienter Strukturen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels oder zur Abwehr von Cyberangriffen. Beim „Tag der resilienten Kommunen“ erhalten sie zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele. Perspektiven eröffnen auch neue Formen der Zusammenarbeit, wie sie am Stand des BDE diskutiert werden.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
Wärme aus Abfall: Wie Müllverbrennung zur Energieversorgung beiträgt
Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoffkraftwerke leisten in Deutschland als Fernwärmelieferanten einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung innerhalb der Wärmewende. Wie die Einbindung der Abfallverbrennung in die Fernwärmeversorgung gelingen kann, zeigen aktuelle Projekte in Kommunen wie Oberhausen und Zella-Mehlis.
Mobilitätswende in Berlin: Was die Hauptstadt vom Pariser ÖPNV lernen kann
Am 28. Januar lud die IHK Berlin zum Kongress „Weltmetropole Berlin: Internationale Perspektiven für Stadtentwicklung und Mobilität“. Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie die Bundeshauptstadt zunehmenden Verkehr, Klimawandel sowie Wohnungs- und Flächenknappheit meistern kann. Aus dem Bereich Mobilität brachte Ralph Müller-Beck von Transdev spannende Einblicke aus Paris mit – sowohl in eine innovative ÖPNV-Lösung als auch in potenziell zukunftsweisende Partnerschaften.
Verschläft Deutschland das Phosphorrecycling?
Ab 2029 müssen Betreiber größerer Kläranlagen Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnen – kleinere Anlagen haben bis 2032 Zeit. Festgelegt ist das in der Klärschlammverordnung (AbfKlärV). Was rechtlich klar ist, wirft in der Realität aber vielerorts noch Fragen auf. Gleichzeitig gibt es bereits erprobte Verfahren, die sich für eine großtechnische Umsetzung eignen.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.