Abfallwirtschaft
Abfallwirtschaft umfasst alle Aufgaben und Tätigkeiten, die dazu beitragen, Abfälle zu vermeiden, zu verringern, zu verwerten oder zu beseitigen. Zudem ist Abfallwirtschaft ein bedeutender und technologisch hoch entwickelter Wirtschaftszweig, der durch Recycling wertvolle Rohstoffe erzeugt und Restabfälle umweltverträglich beseitigt. In ihren Anfängen war Abfallwirtschaft eine reine Beseitigungswirtschaft. Eine bundesweit einheitliche Regelung für die geordnete Beseitigung von Abfällen wurde erstmals 1972 im Abfallbeseitigungsgesetz getroffen. Um natürliche Ressourcen zu schonen und umweltverträglich zu wirtschaften, hat in den 1990er in der Abfallwirtschaft ein Paradigmenwechsel stattgefunden – weg von der linearen Entsorgung hin zur Kreislaufwirtschaft mit dem Fokus Abfallvermeidung und Recycling gemäß der Abfallhierarchie. Grundlage für die heutige Abfallwirtschaft ist dabei das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG).
Finanzproblem wird zum Demokratieproblem: Rückblick auf den 22. Deutschen Kämmerertag in Berlin
Rund 380 Teilnehmende kamen am 28. und 29. September zum 22. Deutschen Kämmerertag nach Berlin – so viele wie nie zuvor – und das Interesse an einem Austausch zwischen den kommunalen Entscheidern war größer denn je. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Defizite der kommunalen Haushalte erreichen Rekordwerte, die Folgen werden vielerorts spürbar.
Extreme Hitze setzt kommunale Daseinsvorsorge unter Druck
Städte und Gemeinden müssen sich verstärkt dafür einsetzen, zentrale Leistungen der Daseinsvorsorge auch während längerer Hitzeperioden zuverlässig zu erfüllen.
EU-Beihilfenrecht: Einfluss auf kommunale Alltagsentscheidungen
Ob Zuschüsse für den lokalen ÖPNV, die Grundstücksvergabe an Unternehmen unter dem Marktpreis oder die Förderung von Ladesäuleninfrastruktur für E-Mobilität: Viele kommunale Alltagsentscheidungen berühren das EU-Beihilferecht. Wer sich damit nicht auskennt, riskiert Rückforderungen inklusive Zinsen. Hinzukommen können auch haftungsrechtliche Risiken für Entscheidungsträger. Bei aller Strenge gibt es aber Ausnahmeregelungen, die der öffentlichen Hand erhebliche Handlungsspielräume eröffnen.
IFAT Munich 2026: Was kommunale Entscheider jetzt wissen müssen
Die IFAT Munich 2026 zeigte, wie Kommunen diese Transformation bewältigen. Vom 4. bis 7. Mai präsentierten mehr als 3.200 Unternehmen aus über 60 Ländern auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien ihre Strategien und Innovationen für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
Kreislaufwirtschaft aktuell: Statusbericht 2026 veröffentlicht
Pünktlich zur IFAT veröffentlichte das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos den „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026“. Der Bericht zeichnet ein umfassendes Bild der Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Die nunmehr vierte Ausgabe zum Status quo zeigt: Die Branche leistet viel, steht jedoch wirtschaftlich unter Druck. Kommunen spielen insbesondere als Auftraggeber eine Schlüsselrolle: Durch eine konsequent grüne Beschaffung können sie zirkuläres Wirtschaften unterstützen.
Digitale Abfallwirtschaft: Wie Kommunen mit smarten Lösungen Kosten senken und Personal entlasten
Digitale Abfallwirtschaft unterstützt Kommunen mit smarter Routenoptimierung, intelligenten Sammelsystemen und KI-gestützten Anwendungen. Das senkt Kosten, entlastet Fachkräfte und reduziert CO₂-Emissionen.
Resiliente Kommunen auf der IFAT 2026
Kommunen stehen in diesem Jahr auf der IFAT Munich besonders im Fokus: Als zentrale Akteure der Transformation tragen sie wesentlich dazu bei, Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Dazu gehört auch der Aufbau resilienter Strukturen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels oder zur Abwehr von Cyberangriffen. Beim „Tag der resilienten Kommunen“ erhalten sie zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele. Perspektiven eröffnen auch neue Formen der Zusammenarbeit, wie sie am Stand des BDE diskutiert werden.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
Was müssen Städte und Gemeinden ab 2026 beachten?
Städte und Gemeinden müssen sich verstärkt um die Wärmeplanung kümmern, vielerorts findet ein Wechsel vom Gelben Sack zur Gelben Tonne statt und in einzelnen Bundesländern gibt es mehr Geld für Sozialausgaben und Investitionen. Wir geben einen Überblick darüber, was sich 2026 für Kommunen ändert.
Öffentlich-Private Partnerschaften in kleineren Kommunen
Daseinsvorsorge ist längst nicht mehr nur Sache der Kommunen. Vielerorts wird die Erbringung entsprechender Leistungen an Privatunternehmen ausgelagert. Als Spezialisten auf ihrem Gebiet können sie Städte und Gemeinden mit Know-how, Innovationskraft und Prozesseffizienz unterstützen. Davon profitieren auch kleinere Verwaltungsstrukturen.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.