Infrastruktur
Die Infrastruktur ist die materielle und personelle daseinsvorsorgliche Grundausstattung bzw. der Unterbau eines Staates oder seiner Regionen. Sie umfasst sämtliche der Daseinsvorsorge dienenden Systeme, Institutionen, Anlagen und Strukturen. Hierzu zählen beispielsweise die Verkehrsnetze, bestehend aus Straßen, Schienen und Wasserwegen, Versorgungseinrichtungen für Wasser, Energie oder Kommunikation oder auch die Entsorgungseinrichtungen für Abwasser und Abfall. Auch Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen, Betreuungseinrichtungen wie Altenheime und Kindergärten oder auch Sicherheitsorgane wie die Polizei sind Teil der (sozialen) Infrastruktur. Planung, Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur sind klassischerweise Aufgabe der öffentlichen Hand. Mit der Privatisierung öffentlicher Betriebe verschiebt sich diese jedoch zunehmend auch in den privatwirtschaftlichen Bereich.
Digitale Abfallwirtschaft: Wie Kommunen mit smarten Lösungen Kosten senken und Personal entlasten
Digitale Abfallwirtschaft eröffnet eine pragmatische Möglichkeit, smarte Prozesse in den kommunalen Alltag zu integrieren. Intelligente Sammelsysteme, Routenoptimierung und digitale Bürger-Apps schaffen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels Entlastung und senken Betriebskosten. Zudem tragen effizientere Prozesse durch KI-gestützte Anwendungen dazu bei, CO₂-Emissionen zu senken. Klimaschutz Kommune zeigt, wie smarte Abfallwirtschaft in der Praxis funktioniert und was andere Kommunen daraus lernen können.
Kommunale Wärmeplanung: Jena ist Vorbild
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen Städte und Gemeinden ihren CO2-Ausstoß im Gebäudebereich deutlich reduzieren, auch wenn dafür oft finanzielle und personelle Mittel fehlen. Die Stadt Jena geht dabei mit gutem Beispiel voran: Als erste Kommune in Thüringen hat sie eine konkrete Wärmeplanung vorgelegt – in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister.
Resiliente Kommunen auf der IFAT 2026
Kommunen stehen in diesem Jahr auf der IFAT Munich besonders im Fokus: Als zentrale Akteure der Transformation tragen sie wesentlich dazu bei, Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Dazu gehört auch der Aufbau resilienter Strukturen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels oder zur Abwehr von Cyberangriffen. Beim „Tag der resilienten Kommunen“ erhalten sie zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele. Perspektiven eröffnen auch neue Formen der Zusammenarbeit, wie sie am Stand des BDE diskutiert werden.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
Blackout in Berlin zeigt Verletzlichkeit von Infrastruktur
Der Stromausfall in Berlin zeigt einmal mehr, wie verwundbar die kommunale Infrastruktur ist. Um diese besser zu schützen, werden nun Forderungen nach mehr Überwachung und Investitionen in Katastrophenschutz laut. Das ist auch sinnvoll angesichts von Extremwettereignissen, deren Auftreten durch den Klimawandel wahrscheinlicher werden. Um hier resiliente Strukturen aufzubauen, können Kommunen auf verschiedene Fördermittel zugreifen.
Was müssen Städte und Gemeinden ab 2026 beachten?
Städte und Gemeinden müssen sich verstärkt um die Wärmeplanung kümmern, vielerorts findet ein Wechsel vom Gelben Sack zur Gelben Tonne statt und in einzelnen Bundesländern gibt es mehr Geld für Sozialausgaben und Investitionen. Wir geben einen Überblick darüber, was sich 2026 für Kommunen ändert.
Paris eröffnet urbane Seilbahnlinie Câble C1
In Paris wurde am 13.12.2025 die längste urbane Seilbahn Europas in Betrieb genommen. Mit 4,5 Kilometern Länge und fünf Haltestationen verbindet sie künftig die Orte Créteil, Villeneuve-Saint-Georges, Valenton und Limeil-Brévannes. Ein Vorzeigeprojekt, das auf mehreren Ebenen beweist, wie mit vergleichsweise geringen Mitteln nachhaltiger Personennahverkehr gestaltet werden kann.
Winterdienst im Klimawandel: Nachhaltige Strategien für Kommunen
Früher war die Winterzeit vor allem mit Schnee, Kälte und vereisten Straßen verbunden. Dazu gehörten weiße Innenstädte, gefrorene Seen und Rauch aus den Kaminen vieler Häuser. Doch mit dem voranschreitenden Klimawandel und gestiegenen Temperaturen ändert sich bereits seit vielen Jahren das Bild vom Winter – und damit auch die Anforderungen an kommunale Winterdienste.
Digitale Verwaltung: Mit KI zu mehr Bürgerservice
Viele kommunale Verwaltungen nutzen heute digitale Hilfsmittel und künstliche Intelligenz. KI und andere Softwarelösungen vereinfachen einige Prozesse, doch wie können Kommunen den ersten Schritt machen, wenn sie diesbezüglich noch am Anfang stehen? Was gilt es zu beachten und wo liegen die größten Herausforderungen?
Stadtwerke zwischen Transformationsdruck und Versorgungssicherheit
Die Stadtwerke spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle: Sie tragen Sorge dafür, dass künftig klimafreundliche Energie in Haushalten und Betrieben ankommt. Die zahlreichen Herausforderungen dieser Transformation haben sie neben ihrer Kernfunktion als sicherer Energieversorger in Städten und Kommunen zu meistern. – Ein Spagat, bei dem Innovationsgeist, Kooperationswille und nicht zuletzt die Politik gefragt ist.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.