Urban Mining
Urban Mining (zu Deutsch etwa „urbane [Rohstoff-] Förderung“) betrachtet langlebige Güter – insbesondere die gebaute Umwelt aus Gebäuden, Bauwerken und Infrastruktur, aber auch Ablagerungen auf Deponien sowie Fahrzeuge und Elektrogeräte – als Rohstoffkammer. Letztere wird dabei gleichsam häufig als anthropogenes, vom Menschen geschaffenes, Lager bezeichnet. Urban Mining besteht in der umfassenden Bewirtschaftung dieses Lagers, in deren Rahmen entsprechende Lagerstätten erkundet und genutzt sowie gewonnene Sekundärrohstoffe aufbereitet werden. Die verschiedenen langlebigen Güter werden dabei als Ganzes in einem größeren Kontext und über einen langfristigen zeitlichen Horizont betrachtet, um künftige Stoffströme vorhersagen und Verwertungswege ableiten zu können.
BDI-Studie: Circular Economy ist Booster für die Wirtschaft
In einer umfassenden Studie haben der Bundesverband der Deutschen Industrie und die Boston Consulting Group die Kreislaufwirtschaft in Deutschland untersucht. Deren gesamtwirtschaftliches Potenzial ist beachtlich: Bis 2045 könnte sich die Bruttowertschöpfung der Circular Economy von aktuell 60 Milliarden auf 125 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – und das innerhalb der bestehenden Wertschöpfungsstrukturen. Angesichts der wirtschaftlichen Stagnation der vergangenen Jahre sehen die Autoren enorme Wachstumschancen. Kommunen gelten dabei als zentrale Umsetzer.
Blick ins Ausland: Energiewende in Schweden auf Erfolgskurs
Unsere Nachbarn im hohen Norden setzen in vielen Bereichen Maßstäbe, was sich aktuell besonders beim Thema Klimaneutralität zeigt. Die Schweden nehmen hier eine Vorreiterrolle ein. Grund für den Erfolgskurs der Skandinavier ist neben günstigen geografischen Bedingungen auch der Wille zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit.
Stadt der Zukunft: Urban Mining
Statt nur auf traditionelle Rohstoffquellen zu setzen, erkennen immer mehr Kommunen die potenziellen Schätze, die sich im urbanen Raum verbergen.
Zement und Beton: VDZ legt Studie zu Ressourcenschonung vor
Eine Studie des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) kommt zu dem Ergebnis, dass unter Ergreifung bestimmter Maßnahmen der Primärrohstoffverbrauch bei der Zement- und Betonherstellung um 41 Prozent gesenkt werden kann. Voraussetzung ist unter anderem ein nachhaltiges Stoffstrommanagement.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.