Abwasser
Unter dem Begriff Abwasser wird jede Art von Wasser zusammengefasst, die über befestigte oder bebaute Flächen (z. B. Straßen) gesammelt abfließt und (z. B. über Kanalisation) fortgeleitet wird. Dies umfasst sowohl durch Gebrauch verändertes Wasser u. a. aus Haushalten, Gewerbe und Landwirtschaft als auch Niederschlagswasser (Schmelzwasser, Regenwasser) sowie solches, das bei der Behandlung, Lagerung und dem Ablagern von Abfall austritt. Das kommunale Abwasser setzt sich aus Niederschlagswasser sowie im häuslichen und gewerblichen Gebrauch anfallendem Schmutzwasser zusammen. In der Regel wird es über die örtliche Kanalisation in die kommunalen Kläranlagen geleitet und dort gereinigt. Einige Unternehmen betreiben darüber hinaus eigene Aufbereitungsanlagen.
Digitale Abfallwirtschaft: Wie Kommunen mit smarten Lösungen Kosten senken und Personal entlasten
Digitale Abfallwirtschaft eröffnet eine pragmatische Möglichkeit, smarte Prozesse in den kommunalen Alltag zu integrieren. Intelligente Sammelsysteme, Routenoptimierung und digitale Bürger-Apps schaffen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels Entlastung und senken Betriebskosten. Zudem tragen effizientere Prozesse durch KI-gestützte Anwendungen dazu bei, CO₂-Emissionen zu senken. Klimaschutz Kommune zeigt, wie smarte Abfallwirtschaft in der Praxis funktioniert und was andere Kommunen daraus lernen können.
Resiliente Kommunen auf der IFAT 2026
Kommunen stehen in diesem Jahr auf der IFAT Munich besonders im Fokus: Als zentrale Akteure der Transformation tragen sie wesentlich dazu bei, Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Dazu gehört auch der Aufbau resilienter Strukturen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels oder zur Abwehr von Cyberangriffen. Beim „Tag der resilienten Kommunen“ erhalten sie zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele. Perspektiven eröffnen auch neue Formen der Zusammenarbeit, wie sie am Stand des BDE diskutiert werden.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
Verschläft Deutschland das Phosphorrecycling?
Ab 2029 müssen Betreiber größerer Kläranlagen Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnen – kleinere Anlagen haben bis 2032 Zeit. Festgelegt ist das in der Klärschlammverordnung (AbfKlärV). Was rechtlich klar ist, wirft in der Realität aber vielerorts noch Fragen auf. Gleichzeitig gibt es bereits erprobte Verfahren, die sich für eine großtechnische Umsetzung eignen.
Blackout in Berlin zeigt Verletzlichkeit von Infrastruktur
Der Stromausfall in Berlin zeigt einmal mehr, wie verwundbar die kommunale Infrastruktur ist. Um diese besser zu schützen, werden nun Forderungen nach mehr Überwachung und Investitionen in Katastrophenschutz laut. Das ist auch sinnvoll angesichts von Extremwettereignissen, deren Auftreten durch den Klimawandel wahrscheinlicher werden. Um hier resiliente Strukturen aufzubauen, können Kommunen auf verschiedene Fördermittel zugreifen.
Stadtwerke zwischen Transformationsdruck und Versorgungssicherheit
Die Stadtwerke spielen in der Energiewende eine zentrale Rolle: Sie tragen Sorge dafür, dass künftig klimafreundliche Energie in Haushalten und Betrieben ankommt. Die zahlreichen Herausforderungen dieser Transformation haben sie neben ihrer Kernfunktion als sicherer Energieversorger in Städten und Kommunen zu meistern. – Ein Spagat, bei dem Innovationsgeist, Kooperationswille und nicht zuletzt die Politik gefragt ist.
Wasserressourcen zunehmend unter Druck
Der Klimawandels zeigt sich in extremen Wetterereignissen wie Starkregen und Dürre. Die World Meteorological Organization präsentiert alarmierende Zahlen und Kommunen ergreifen Maßnahmen für eine wasserbewusste Stadtentwicklung.
Öffentlich-Private Partnerschaften in kleineren Kommunen
Daseinsvorsorge ist längst nicht mehr nur Sache der Kommunen. Vielerorts wird die Erbringung entsprechender Leistungen an Privatunternehmen ausgelagert. Als Spezialisten auf ihrem Gebiet können sie Städte und Gemeinden mit Know-how, Innovationskraft und Prozesseffizienz unterstützen. Davon profitieren auch kleinere Verwaltungsstrukturen.
Neue Studie zur Rekommunalisierung
Verträge für öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) folgen einer festgelegten Laufzeit. Endet diese, stellt sich die Frage: Verlängerung oder Rekommunalisierung? Eine neue Studie beschäftigt sich mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen für die Abwasser- und Abfallwirtschaft in Bremen. Eine faktenbasierte Entscheidungshilfe, die auch in anderen Städten und Kommunen Schule machen sollte
Düsseldorf schafft Parkalternativen und Stellplätze
In vielen Kommunen sind öffentliche Parkplätze knapp. Gerade in innenstadtnahen Stadtteilen kann die Parkplatzsuche nach Feierabend sehr nervenaufreibend sein. Die Stadt Düsseldorf kann mit einem Pilotprojekt erste Erfolge vorweisen, wodurch Berufstätige, Anwohner und der Stadtverkehr entlastet werden.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.