Wie haben Sie zuletzt Ihren kaputten Toaster entsorgt? Laut dem Plan-E Trendbarometer 2-2025 der Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) wissen 69 Prozent der Befragten, das defekte Kleingeräte wie Toaster oder Rasierapparat NICHTS in der Wertstofftonne zu suchen haben. Die alte Fernbedienung gehört nicht in den Hausmüll oder mit dem Hinweis „zu verschenken“ an den Straßenrand. Wohin aber mit dem lästigen E-Schrott? Immerhin fallen pro Person und Jahr etwa 12,5 Kilogramm Elektromüll in Deutschland an – EU-weit beträgt der Durchschnitt 10,5 Kilogramm Elektroschrott.
Elektroabfälle vermeiden
Der beste Weg wäre natürlich, erst überhaupt keinen Abfall zu produzieren. Gehört der alte weiße, noch funktionstüchtige Toaster unbedingt durch einen neuen Schwarzen ersetzt? Könnte der defekte Fön vielleicht repariert werden? Findet sich für den alten Laptop nicht noch ein Liebhaber? Verschenken oder Spenden sind ebenfalls Möglichkeiten, die Lebenszeit unliebsamer Elektrogeräte zu verlängern.
Elektroschrott dem Recyclingkreislauf zuführen
Ausgediente Geräte können kostenfrei bei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden, beispielsweise auf Wertstoffhöfen oder bei Schadstoffmobilen. Mancherorts sind Sammelcontainer für Kleingeräte vorhanden oder es kann eine Abholung (Sperrmüll) vereinbart werden. Was viele nicht wissen: Auch Händler sind dazu verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen – kostenfrei und ohne Neukauf. Gleiches gilt seit 2026 auch für Online-Händler. Zudem lassen sich aus unbrauchbaren Geräten – bei korrekter Entsorgung – noch Rohstoffe für die Produktion gewinnen. Schon aus diesem Grund ist der Schrott im Recyclingkreislauf besser aufgehoben, als im Keller oder auf dem Dachboden.