Wertstoff
Wertstoffe sind Abfälle, deren Bestandteile oder Reststoffe – im Gegensatz zu Restmüll – durch Recycling wiederverwertet werden können, sei es in umgewandelter Form oder aufgespaltet als Rohstoff. Um sie einer Wiederverwertung zuzuführen, bedarf es einer entsprechenden Trennung bzw. Sortierung bei der Sammlung der Abfälle. Zu den Wertstoffen zählen beispielsweise Glas, Altpapier, Verpackungen, Schrott, Textilien und Kunststoffe, aber auch Grünschnitt und Bioabfälle, die etwa in der Biogasgewinnung oder als Kompostlieferant zum Einsatz kommen. Wertstoffe, die fälschlicherweise als Restmüll entsorgt werden, werden unnötigerweise verbrannt. So ist ein erheblicher Teil des üblichen Restmülls eigentlich wertvoller Bioabfall.
IFAT Munich 2026: Was kommunale Entscheider jetzt wissen müssen
Die IFAT Munich 2026 zeigte, wie Kommunen diese Transformation bewältigen. Vom 4. bis 7. Mai präsentierten mehr als 3.200 Unternehmen aus über 60 Ländern auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien ihre Strategien und Innovationen für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.
Kreislaufwirtschaft aktuell: Statusbericht 2026 veröffentlicht
Pünktlich zur IFAT veröffentlichte das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos den „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026“. Der Bericht zeichnet ein umfassendes Bild der Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Die nunmehr vierte Ausgabe zum Status quo zeigt: Die Branche leistet viel, steht jedoch wirtschaftlich unter Druck. Kommunen spielen insbesondere als Auftraggeber eine Schlüsselrolle: Durch eine konsequent grüne Beschaffung können sie zirkuläres Wirtschaften unterstützen.
Digitale Abfallwirtschaft: Wie Kommunen mit smarten Lösungen Kosten senken und Personal entlasten
Digitale Abfallwirtschaft unterstützt Kommunen mit smarter Routenoptimierung, intelligenten Sammelsystemen und KI-gestützten Anwendungen. Das senkt Kosten, entlastet Fachkräfte und reduziert CO₂-Emissionen.
Resiliente Kommunen auf der IFAT 2026
Kommunen stehen in diesem Jahr auf der IFAT Munich besonders im Fokus: Als zentrale Akteure der Transformation tragen sie wesentlich dazu bei, Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Dazu gehört auch der Aufbau resilienter Strukturen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels oder zur Abwehr von Cyberangriffen. Beim „Tag der resilienten Kommunen“ erhalten sie zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele. Perspektiven eröffnen auch neue Formen der Zusammenarbeit, wie sie am Stand des BDE diskutiert werden.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
KI-Lösungen für Kreislaufwirtschaft: Digital KI Summit diskutiert Potenziale
KI bietet kommunalen Entsorgungsunternehmen heute konkrete Anwendungen in drei Bereichen – Sortier- und Automatisierungstechnik, Logistik sowie Bürgerservices – wie der bvse Digital KI Summit am 4. März 2026 in Bonn mit 140 Fachleuten zeigte.
Was müssen Städte und Gemeinden ab 2026 beachten?
Städte und Gemeinden müssen sich verstärkt um die Wärmeplanung kümmern, vielerorts findet ein Wechsel vom Gelben Sack zur Gelben Tonne statt und in einzelnen Bundesländern gibt es mehr Geld für Sozialausgaben und Investitionen. Wir geben einen Überblick darüber, was sich 2026 für Kommunen ändert.
Umweltbildung in Kommunen
Bildungsangebote zu Klimaschutz, Recycling und Abfall helfen dabei, Kinder und Jugendliche für die relevanten Themen der Gegenwart und Zukunft zu sensibilisieren. Kommunen spielen hierbei eine große Rolle. Welche Möglichkeiten gibt es? Und warum ist es wichtig, bereits frühzeitig, junge Generationen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu begeistern?
Finanzen im Fokus: Messe KOMMUNAL 2025
Im Mittelpunkt der Messe KOMMUNAL 2025 stand erwartungsgemäß die wirtschaftliche Schieflage der Kommunen. Wie dieser beizukommen ist, erörterten die rund 2.500 Besucherinnen und Besucher im Austausch mit mehr als 140 Ausstellerinnen und Ausstellern. 40 Fachvorträge gaben zudem wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge.
Öffentlich-Private Partnerschaften in kleineren Kommunen
Daseinsvorsorge ist längst nicht mehr nur Sache der Kommunen. Vielerorts wird die Erbringung entsprechender Leistungen an Privatunternehmen ausgelagert. Als Spezialisten auf ihrem Gebiet können sie Städte und Gemeinden mit Know-how, Innovationskraft und Prozesseffizienz unterstützen. Davon profitieren auch kleinere Verwaltungsstrukturen.
Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.