Lexikon

PPK

PPK steht kurz für „Papier, Pappe, Kartonage“. Der Begriff wird vor allem im Abfall- und Recyclingbereich für den Stoffstrom papierbasierter Produkte verwendet. Dazu zählen insbesondere Verpackungen, grafische Papiere, Hygienepapiere sowie Papier- und Kartonprodukte für technische oder spezielle Anwendungen. In Deutschland werden pro Jahr rund 22 Millionen Tonnen Papier, Pappe und Karton hergestellt. Für die Entsorgung und das Recycling von PPK-Verpackungen sind die Dualen Systeme mitverantwortlich, während andere PPK-Abfälle überwiegend über die kommunale Altpapiersammlung erfasst werden. Ein großer Teil des PPK-Aufkommens wird nach der Sammlung wieder dem Stoffkreislauf zugeführt und zu neuen Papiererzeugnissen verarbeitet. Besonders hoch ist der Altpapieranteil bei Verpackungspapieren wie Wellpappenrohpapier.

Zeitstrahl mit unterschiedlichen Etappen der Kreislaufwirtschaft vor Naturhintergrund (Foto: Soyaeb)
Abfall Bundesweit 13. Mai 2026

Kreislaufwirtschaft aktuell: Statusbericht 2026 veröffentlicht

Pünktlich zur IFAT veröffentlichte das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos den „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026“. Der Bericht zeichnet ein umfassendes Bild der Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Die nunmehr vierte Ausgabe zum Status quo zeigt: Die Branche leistet viel, steht jedoch wirtschaftlich unter Druck. Kommunen spielen insbesondere als Auftraggeber eine Schlüsselrolle: Durch eine konsequent grüne Beschaffung können sie zirkuläres Wirtschaften unterstützen.

Für die Einwohner unserer Städte und Gemeinden veröffentlichen wir hier wertvolle Informationen zu nachhaltigem Leben und geben Tipps, die jeder im Alltag ganz einfach umsetzen kann.

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