Versorgungssicherheit
Versorgungssicherheit ist ein zentrales Ziel des Energiewirtschaftsgesetzes sowie der kommunalen Daseinsvorsorge und beschreibt die verlässliche und dauerhafte Bereitstellung von Strom, Gas und Wärme in ausreichender Menge für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Sie ist Kernaufgabe der Bundesnetzagentur und gewährleistet, dass Strom und Gas jederzeit in ausreichender Menge bereitstehen. Voraussetzungen für Versorgungssicherheit sind leistungsfähige Netze, ausreichende Erzeugungs- und Speicherkapazitäten, stabile Regelmechanismen zur Wahrung der Netzstabilität sowie ausreichende Schutzmaßnahmen vor Eingriffen Dritter (IT-Sicherheit). Auch der internationale Energiehandel und abgestimmte Marktmechanismen tragen dazu bei, Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht zu halten. Zudem sind Vorsorgemaßnahmen für Krisen und Extremwetterereignisse erforderlich. Für Kommunen spielt Versorgungssicherheit insbesondere in der Energie- und Wärmeplanung eine wichtige Rolle: Eine vorausschauende Planung, die Diversifizierung von Energiebezugsquellen und Maßnahmen zur Resilienz im Krisenfall können dazu beitragen, Ausfallrisiken zu verringern und eine verlässliche Versorgung langfristig zu sichern.
Wärme aus Abfall: Wie Müllverbrennung zur Energieversorgung beiträgt
Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoffkraftwerke leisten in Deutschland als Fernwärmelieferanten einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung innerhalb der Wärmewende. Wie die Einbindung der Abfallverbrennung in die Fernwärmeversorgung gelingen kann, zeigen aktuelle Projekte in Kommunen wie Oberhausen und Zella-Mehlis.