Rekommunalisierung
Rekommunalisierung bezeichnet den Prozess, bei dem eine zuvor (teil-)privatisierte Aufgabe innerhalb der Daseinsvorsorge wieder in kommunale Hand zurückgeführt wird. Die Kommune übernimmt die vorher ausgelagerte Aufgabe wieder selbst oder gründet ein eigenes Unternehmen, das die Leistung erbringt. Das kann Bereiche wie Energieversorgung, Wasser, Abfallentsorgung oder öffentlichen Personennahverkehr betreffen. Zu den häufigsten Gründen für eine Rekommunalisierung gehört unter anderem der Wunsch, finanzielle Überschüsse vollständig in der Kommune zu halten. Auch steuerliche und organisatorische Rahmenbedingungen können je nach Ausgestaltung der Aufgabenerfüllung Kostenvorteile für kommunale Organisationsformen gegenüber privatisierten Lösungen mit sich bringen.