Lexikon

Mietenkompostierung

Die Mietenkompostierung bezeichnet die aerobe Kompostierung organischer Abfällen, die in Dreiecken oder Tafeln aufgeschichtet und in regelmäßigen Abständen umgeschichtet werden. Je nach Abfallmenge und Emissionsanforderungen erfolgt das Verfahren offen oder (teil-) geschlossen. Begleitend werden Parameter wie Temperatur, Sauerstoff-, Kohlenstoffdioxid- und Methangehalt gemessen. In der Hauptrotte werden die Mieten mehrfach mechanisch umgeschichtet, in der Nachrotte in größeren Zeitabständen. Der Gesamtprozess erstreckt sich über 8 bis 16 Wochen. Das Endprodukt ist ein stabiler, gütegesicherter Kompost, der vor allem als Bodenverbesserer oder Dünger eingesetzt wird.