Stoffstrommanagement
Stoffstrommanagement bezeichnet die systematische Erfassung, Analyse und Steuerung von Materialflüssen, etwa auf kommunaler oder regionaler Ebene. Dazu zählen beispielsweise Baustoffe, Biomasse, Kunststoffe oder Kraftstoffe. Ziel ist es, Ressourcen effizienter zu nutzen, Stoffkreisläufe zu schließen sowie Abfälle zu vermeiden oder besser zu verwerten. Dafür werden relevante Daten etwa zu Menge, Herkunft, Qualität, Verwertungswegen, Kosten und Emissionen erfasst. Digitale Werkzeuge helfen, diese Informationen zusammenzuführen und auszuwerten. Auf dieser Grundlage lassen sich Stoffströme gezielter steuern, geeignete Verwertungswege finden und Sekundärrohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf einbringen. Das schont Ressourcen, senkt Emissionen und kann Kosten sparen.
Wege zu einem effektiven Stoffstrommanagement in Kommunen
Circular Cities gewinnen in Kommunen zunehmend an Bedeutung: Durch gezielte Kreislaufwirtschaft lassen sich Ressourcen sichern, Wertschöpfung stärken und Kosten senken. Doch wie gelingt der Wandel in der Praxis?
FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler über Klimaschutzmaßnahmen und Wirtschaftlichkeit in der Abfallwirtschaft
Seit 1998 kümmert sich die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) als ÖPP um die Abfallwirtschaft in der Stadt Frankfurt. Klimaschutz Kommune sprach mit FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler.