Öffentlich-Private Daseinsvorsorge
Öffentlich-Private Daseinsvorsorge (ÖPD) bezeichnet alle Formen der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und privaten Unternehmen zum Zweck, existenzielle Daseinsvorsorge zu gewährleisten. Sie nimmt damit eine Sonderrolle innerhalb der Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) ein. Zu den ÖPD-Bereichen gehören klassischerweise Energieversorgung, Wasser, Abfallentsorgung und öffentlicher Personennahverkehr. Während die Kommune in der Regel für Planung, Kontrolle und langfristige Ziele der gemischtwirtschaftlichen Unternehmung zuständig bleibt, übernimmt der private Partner bestimmte Aufgaben oder Dienstleistungen im jeweiligen Daseinsvorsorgebereich. Die Zusammenarbeit wird vertraglich geregelt und kann je nach Modell unterschiedlich ausgestaltet werden. Öffentlich-Private Daseinsvorsorge kann also dazu beitragen, kommunale Aufgaben wirtschaftlich und effizient und bürgerorientiert umzusetzen.
IFAT Munich 2026: Was kommunale Entscheider jetzt wissen müssen
Die IFAT Munich 2026 zeigte, wie Kommunen diese Transformation bewältigen. Vom 4. bis 7. Mai präsentierten mehr als 3.200 Unternehmen aus über 60 Ländern auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien ihre Strategien und Innovationen für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.