Lexikon

Green Public Procurement

Green Public Procurement (zu deutsch: umweltfreundliche Beschaffung) bedeutet, dass die öffentliche Hand beim Einkauf von Dienstleistungen und Produkten Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Auf diese Weise werden Unternehmen dazu motiviert, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten und entsprechende Innovationen zu entwickeln. Das lohnt sich auch für die Privatwirtschaft: Öffentliche Stellen investieren pro Jahr rund 500 Milliarden Euro z. B. in Bürobedarf oder Fahrzeuge für den ÖPNV.

Zeitstrahl mit unterschiedlichen Etappen der Kreislaufwirtschaft vor Naturhintergrund (Foto: Soyaeb)
Abfall Bundesweit 13. Mai 2026

Kreislaufwirtschaft aktuell: Statusbericht 2026 veröffentlicht

Pünktlich zur IFAT veröffentlichte das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos den „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2026“. Der Bericht zeichnet ein umfassendes Bild der Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Die nunmehr vierte Ausgabe zum Status quo zeigt: Die Branche leistet viel, steht jedoch wirtschaftlich unter Druck. Kommunen spielen insbesondere als Auftraggeber eine Schlüsselrolle: Durch eine konsequent grüne Beschaffung können sie zirkuläres Wirtschaften unterstützen.

Öffentliche Beschaffung
Digitalisierung Bundesweit 2. Februar 2023

Öffentliche Beschaffung: Wirtschaftlichkeit vs. Klimaschutz

Klimaschutz spielt in vielen rechtlichen Belangen eine zunehmend größere Rolle. Für Kommunen wird dies beim Thema öffentliche Beschaffung sehr deutlich. Denn hier gilt es in nachhaltig produzierte Produkte zu investieren und umweltbewusst agierenden Unternehmen den Vorzug zu geben. Dass dies nicht ganz günstig ist, liegt auf der Hand. Eine Bestandsaufnahme.